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2.3.5 Der Bau des Ensheimer Peter-Franz-Otto-Krankenhauses

Das Ensheimer Krankenhaus wurde im Jahr 1889 als Werkkrankenhaus der Firma Gebrüder Adt eingeweiht. Es wurde nach den Stiftern Peter Adt, Franz Adt und Otto Adt als Peter-Franz-Otto-Krankenhaus bezeichnet.

Als erster Arzt fungierte Dr. Dederichs, gefolgt von Dr. Oskar Orth, dem späteren Professor der Universitätsklinik Homburg-Saar. 

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm der junge Arzt Dr. Paul Knapstein seine Arbeit im Krankenhaus auf, die er bis in die Sechziger Jahre fortführte. Auch der Autor wurde gleich mehrere Male in seiner Kindheit von Dr. Knapstein nach allen Regeln der ärztlichen Kunst verarztet.

Dieses Bild zeigt Dr. Knapstein bei einer Operation im Ensheimer Krankenhaus.

Seit 1959 war das Peter-Franz-Otto-Krankenhaus im Besitz der Gemeinde Ensheim. Nach dem Verlust der kommunalen Selbstständigkeit im Jahr 1974 wurde das Krankenhaus durch die Stadt Saarbrücken als neue Eigentümerin ohne viel Federlesens geschlossen. Damit war die noch nicht einmal hundertjährige Geschichte des Ensheimer Krankenhauses vorüber.

Im Anschluss an diese Zeit wurde das Krankenhaus von der Arbeiterwohlfahrt als Seniorenheim genutzt. Im Jahr 2000 fiel auch das Gebäude der Spitzhacke zum Opfer. An seiner Stelle ist ein neues Seniorenheim entstanden, das von der AWO betrieben wird.


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Last update: 13.11.2004            © Paul Glass 1997 - 2001 ff